feat: convert last 4 articles to proper content

This commit is contained in:
2026-02-14 16:03:24 +01:00
parent 7b2a97533c
commit 274323553b
6 changed files with 100 additions and 0 deletions

View File

@@ -0,0 +1,26 @@
---
title: "Der lange Weg des Routerzwangs zur Endgerätefreiheit"
date: 2015-08-27
categories:
- deutsch
- article
tags:
- RouterFreedom
headerimage:
src: routercat.jpg
text: Bild via maxguru.blogspot.de
processes:
- fill 1000x440 bottom webp
summary: In einem Gastbeitrag für Netzpolitik.org dokumentiere ich den jahrelangen Kampf gegen den Routerzwang und den nahenden Erfolg für die Endgerätefreiheit. Seit Anfang 2013 begleite ich als Koordinator des deutschen FSFE-Teams die Auseinandersetzung um die freie Routerwahl, die enorme Auswirkungen auf Privatsphäre, Sicherheit und Wettbewerb hat. Der Artikel zeichnet nach, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Ende 2014 die Sache von der zögerlichen Bundesnetzagentur übernahm und einen zufriedenstellenden Gesetzentwurf vorlegte, der nun auf die Zustimmung von Bundesrat und Bundestag wartet.
article:
name: Netzpolitik.org
href: https://netzpolitik.org/2015/der-lange-weg-des-routerzwangs-zur-endgeraetefreiheit/
---
In einem Gastbeitrag für Netzpolitik.org dokumentiere ich den jahrelangen Kampf gegen den Routerzwang und den nahenden Erfolg für die Endgerätefreiheit. Seit Anfang 2013 begleite ich als Koordinator des deutschen FSFE-Teams die Auseinandersetzung um die freie Routerwahl, die enorme Auswirkungen auf Privatsphäre, Sicherheit und Wettbewerb hat. Der Artikel zeichnet nach, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Ende 2014 die Sache von der zögerlichen Bundesnetzagentur übernahm und einen zufriedenstellenden Gesetzentwurf vorlegte, der nun auf die Zustimmung von Bundesrat und Bundestag wartet.
Der Beitrag erklärt die Bedeutung des passiven Netzabschlusspunkts, die geplante Verpflichtung zur Herausgabe von Zugangsdaten und das vorgesehene Bußgeld von 10.000 Euro bei Verstößen. Zudem rufe ich dazu auf, Volksvertreter zu kontaktieren, damit das Gesetz ohne weitere Einschränkungen verabschiedet wird, um das Minimum an Endgerätefreiheit, Verbraucherschutz und Sicherheit zu sichern. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende:
> Doch auch danach wird es spannend. Stellen sich Internetanbieter bei der Verwendung eigener Geräte im Support quer? Können alle Geräte problemlos an alternativen Routern eingesetzt werden? Findet trotz Gesetz eine Diskriminierung irgendeiner Art statt? Ja, wir können uns über die bisherigen Erfolge freuen. Doch in diesem Thema steckt zu viel Geld, als dass wir uns in trügerischer Sicherheit wiegen dürften.
Der [vollständige Gastbeitrag](https://netzpolitik.org/2015/der-lange-weg-des-routerzwangs-zur-endgeraetefreiheit/) ist auf Netzpolitik.org verfügbar.

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 25 KiB

View File

@@ -0,0 +1,28 @@
---
title: "Kommentar: 10 Jahre Sony-Rootkit Why we should care (c't magazin)"
date: 2015-10-31
categories:
- deutsch
- article
tags:
- DRM
- Security
- Privacy
# headerimage:
# src: foo.jpg
# text: bar
summary: Im c't magazin veröffentlichte ich einen Kommentar zum 10. Jahrestag des Sony-Rootkit-Skandals. Ich argumentiere, dass Digital Rights Management (DRM) nicht aus der Welt ist und seine langfristigen Folgen unsere Gesellschaft vor immense Probleme stellen von verlorener Innovation über eingeschränkte Nutzerrechte bis zur Kriminalisierung hunderttausender Menschen.
article:
name: c't magazin
href: https://www.heise.de/ct/artikel/Kommentar-10-Jahre-Sony-Rootkit-Why-we-should-care-2865608.html
---
In meinem Kommentar zum 10. Jahrestag des Sony-Rootkit-Skandals warne ich vor den anhaltenden Gefahren durch Digitale Rechteminderung (DRM). Zehn Jahre nach dem Skandal, bei dem Sony Käufer:innen von Musik-CDs eine Schadsoftware unterjubelte, stehen wir heute vor wählerischen Kaffeemaschinen, spionierenden E-Book-Readern und Autos, die nur Ersatzteile bestimmter Hersteller akzeptieren.
> Schlimmer noch ist aber der Verlust an Innovationspotenzial, den wir durch jedes weitere Produkt mit eingebauter Rechteminderung erleiden. Software oder Hardware der Zukunft wird immer auf der Benutzung und Modifikation der Geräte der Gegenwart aufbauen. Computer, in all ihren Erscheinungsformen, sind dabei die wichtigsten Geräte. Wenn diese essentiellen Werkzeuge künstlich beschränkt werden, schrumpfen die Möglichkeiten, mit ihnen Innovationen zu produzieren. Und anstatt Bestehendes weiterzuentwickeln, können wir es oft nicht einmal mehr selbst abändern oder reparieren.
Ich fordere ein positives "Right to Tinker" ein Recht auf uneingeschränkte Nutzung, Modifikation und Experimentieren mit allen Geräten, die wir kaufen:
> Wir benötigen also ein positives Recht auf uneingeschränkte Nutzung, Modifikation und Experimentieren mit allen Geräten, die wir kaufen ("Right to Tinker"). Uns müssen die Geräte auch tatsächlich gehören, die wir erworben haben. Das wird noch elementarer in Hinsicht auf das aufblühende Internet der Dinge, in dem noch viel mehr Computer um uns herum sein werden. Ob sie dann unsere Werkzeuge für Innovation sein werden oder solche zu unserer Einschränkung, müssen wir bald entscheiden. (mho)
Der [vollständige Kommentar](https://www.heise.de/hintergrund/Kommentar-10-Jahre-Sony-Rootkit-Noch-viel-zu-tun-2865608.html) mit weiteren Details zu den gesellschaftlichen Folgen von DRM ist im c't magazin verfügbar.

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 13 KiB

View File

@@ -0,0 +1,27 @@
---
title: "10 Jahre Sony-Rootkit: Schadsoftware vom Hersteller (heise online)"
date: 2015-10-31
categories:
- deutsch
- article
tags:
- DRM
- Security
- Privacy
headerimage:
src: broken-cd.webp
summary: Auf heise online veröffentlichte ich einen Artikel zum 10. Jahrestag des Sony-Rootkit-Skandals. Ich schildere, wie Sony mit einem Kopierschutz-Rootkit etwa 22 Millionen Computer infizierte darunter auch militärische Systeme und dabei massive Sicherheitslücken aufriss, Datenverluste verursachte und Nutzer:innen ihrer Kontrolle beraubte.
article:
name: heise online
href: https://www.heise.de/newsticker/meldung/10-Jahre-Sony-Rootkit-Schadsoftware-vom-Hersteller-2865426.html
---
In meinem Artikel auf heise online erinnere ich an den bahnbrechenden Sony-Rootkit-Skandal von 2005. Vor zehn Jahren entdeckte Sicherheitsforscher Mark Russinovich zufällig, dass gekaufte Musik-CDs von Sony heimlich ein Schadprogramm auf Computern installierten. Das Extended Copy Protection-Rootkit sollte Kopiervorgänge verhindern, verursachte aber massive Probleme:
> Doch durch den unsauber programmierten Treiber beklagten zahlreiche Käufer Datenverluste, Systemabstürze oder Performanceprobleme. Das Rootkit ließ sich nicht einfach deinstallieren. Löschte man die zugehörigen Dateien, sorgten veränderte Registrierungsschlüssel dafür, dass das CD-Laufwerk des Computers unbenutzbar wurde.
Die Dimension des Skandals war enorm:
> Etwa 22 Millionen Computer wurden von dieser bösartigen Software infiziert, darunter auch Tausende in militärischen Einrichtungen. Das bedeutete teilweise eine immense Gefahr, da die Software anderer Malware auf dem System ermöglichte, sich besser vor Virenscannern zu verstecken. Erst nach einigem Hin und Her und wegen des wachsenden Drucks bot Sony knapp zwei Monate später ein funktionierendes Removal Tool an und rief die CDs zurück. Etwas vergleichbares hat sich ein Unternehmen seitdem nicht mehr getraut.
Der [vollständige Artikel](http://www.heise.de/newsticker/meldung/10-Jahre-Sony-Rootkit-Schadsoftware-vom-Hersteller-2865426.html) mit technischen Details zum Rootkit ist auf heise online verfügbar.

View File

@@ -0,0 +1,19 @@
---
title: "EU Radio Directive threatens competition and user rights"
date: 2016-03-01
categories:
- deutsch
- article
tags:
- RadioLockdown
summary: Im Newsletter des DVTM (Deutscher Verband für Telekommunikation und Medien) erschien mein Artikel über die Bedrohung durch die EU-Funkanlagenrichtlinie. Ich analysiere, wie die Richtlinie nicht nur Wettbewerb und Innovation gefährdet, sondern auch fundamentale Nutzerrechte einschränkt und kleinere Unternehmen vom Markt ausschließen könnte.
article:
name: DVTM Newsletter
href: https://www.dvtm.net
---
In meinem Artikel für den DVTM-Newsletter warne ich vor den weitreichenden Folgen der EU-Funkanlagenrichtlinie (Radio Equipment Directive, RED) für Wettbewerb und Nutzerrechte. Die Richtlinie droht, etablierte Geschäftsmodelle zu zerstören und Innovation im Funkbereich massiv zu behindern. Besonders problematisch: Kleinere Hersteller und innovative Startups können sich die aufwendigen Zertifizierungsverfahren oft nicht leisten, was zu einer Marktkonsolidierung zugunsten großer Konzerne führen würde. Gleichzeitig werden Nutzer:innen ihrer Freiheit beraubt, eigene Software auf ihren Geräten zu installieren oder Sicherheitslücken selbst zu schließen.
Ich betone, dass die Richtlinie auch die Telekommunikationsbranche direkt betrifft: Router-Hersteller, die auf offene Ökosysteme setzen, Anbieter von Netzwerklösungen und der gesamte Markt für Funkgeräte stehen vor existenziellen Herausforderungen. Die Kombination aus technischen Anforderungen und rechtlichen Unsicherheiten schafft ein Klima, das Innovation verhindert und den Wettbewerb zugunsten etablierter Anbieter verzerrt. Der Artikel verdeutlicht die Dringlichkeit, diese unverhältnismäßige Regulierung auf europäischer Ebene zu korrigieren.
Der vollständige Artikel war im DVTM-Newsletter verfügbar.