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title: Erste Testgeräte für Routerfreiheit versendet
date: 2016-08-08T09:11:51+00:00
aliases: erste-testgeraete-fuer-routerfreiheit-versendet
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categories:
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tags:
- compulsory routers
- free software
- fsfe
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- howto
- router
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Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist am 1. August die Welt etwas freier geworden. Nun nämlich ist das [Gesetz für Endgerätefreiheit][1] in Kraft, welches endlich erlaubt, dass Kunden deutscher Internetanbieter einen Router oder ein Modem ihrer Wahl an ihren Anschluss klemmen dürfen. Die [FSFE][2] hat sich von Anfang an für dieses Recht eingesetzt und schlussendlich haben wir diesen großen Erfolg errungen, der den [Routerzwang][3] endgültig abschaffen soll.
Doch ein Gesetz auf Papier bringt wenig, wenn es in der Realität nicht eingehalten oder trickreich umschifft wird. Deshalb möchten wir so schnell und ausführlich wie möglich wissen, welche Internetanbieter ihren Kunden die neuen gesetzlich gesicherten Freiheiten zugestehen und welche uns weiter mit Zwangsgeräten beglücken wollen. Die FSFE möchte deshalb folgendermaßen Licht ins Dunkel bringen:
1. Wir stellen eine [zentrale Wiki-Seite][4], auf der wir Testberichte zu den einzelnen Herstellern sammeln: Geht der Internet- und Telefonanschluss mit einem alternativen Gerät? Was muss man dabei beachten? Welche Geräte sind kompatibel? Daneben gibt es weitere nützliche Informationen rund um die Routerfreiheit.
2. Da vor allem der Markt für Kabelrouter noch sehr frisch ist, stellen wir [Testgeräte][5] zur Verfügung, die wir an freiwillige Tester versenden. Diese lassen uns dann hoffentlich weitere detaillierte Informationen zu dem Anschluss alternativer Router zukommen, die wiederum mehr Menschen helfen, Klarheit über dieses Thema zu erlangen.
## Raus mit den Testgeräten!
Heute habe ich die erste Fuhre an handelsüblichen Testgeräten verschickt. Vier dieser Geräte sind für Kabelanschlüsse bestimmt und werden mit Kabeldeutschland/Vodafone, Unitymedia, KMS und Telecolumbus getestet. Ein DSL-Gerät ging für einen O2-Anschluss raus, die bisher ihren Kunden den Anschluss alternativer Geräte nicht erlaubt hatten.